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Bericht KatS-Zug II Hofbieber-Dipperz

In jüngerer Vergangenheit konnte man eine steigende Anzahl an Naturkatastrophen und Großschadenslagen feststellen. Um dem entgegenzuwirken wurde im Landkreis Fulda im Jahr 2015 das Konzept für den Katastrophenfall neu definiert.

Nicht jede der 23 Kommunen im Landkreis Fulda kann einen Katastrophenschutzzug (KatS-Zug) stellen, daher wurden verschiedene Kommunen zusammengelegt, bzw. einige Kommunen stellen gar keinen Katastrophenschutzzug. Aktuell kann im Landkreis Fulda auf 12 Kat-S Züge zurückgegriffen werden. Das Land Hessen hat in 2016 fünfzig Löschfahrzeuge (LF 10 KatS) bezuschusst, unter anderem haben die Kommunen Petersberg, die Stadt Tann sowie die Stadt Gersfeld ein solches Fahrzeug erhalten.

Die Aufgaben der KatS-Züge beschränken sich auf die überörtliche Hilfe, z.B. bei schweren Unwettern mit Hochwasser- oder Sturmschäden, größeren Waldbränden und sonstigen Großschadenslagen. Dabei können diese deutschlandweit zum Einsatz kommen.

Den KatS-Zug 2 im Landkreis Fulda stellen die Kommunen Hofbieber und Dipperz. Er setzt sich wie folgt zusammen: Mannschaftstransportwagen Langenbieber, Staffellöschfahrzeug Hofbieber-Mitte, Löschfahrzeug Obernüst, Löschfahrzeug Dipperz. Die Mannschaft setzt sich im Katastrophenfall aus allen Ortsteilen der Kommunen Hofbieber und Dipperz zusammen.  Geleitet wird der Kat-S Zug 2 von Zugführer Matthias Kümmel und seinem Stellvertreter Frank Rübsam, beide Hofbieber-Mitte. Damit im Einsatzfall die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren reibungslos funktioniert, werden jährlich zwei gemeinsame Übungen durchgeführt. Eine Übung fand bereits am 04.06.2016 statt. Es wurde eine lange Wegestrecke von Elters nach Steens mit Schlauchleitungen verlegt um genügend Wasser für eine angenommene Waldbrandbekämpfung zu fördern. Dabei kamen mehrere Fahrzeuge und Verstärkerpumpen zum Einsatz, da die Schlauchleitung auf einer starken Steigung verlegt wurde. Diese Übung wurde von der KatS-Zugführung ausgearbeitet. Eine weitere Übung fand am 17.09.2016 statt und wurde von den Kameraden aus Dipperz geplant. Ein Wanderer war in einem Waldstück gestürzt und verletzte sich schwer. Er war nicht mehr in der Lage sich zu orientieren. Durch den Einsatz verschiedener Suchtechniken konnte der Wanderer in einer drei Meter tiefen Schlucht gefunden werden und wurde anschließend mittels Schleifkorbtrage gerettet und weiter behandelt. Noch in diesem Oktober wird  eine weitere Zusammenkunft stattfinden um die Zusammenarbeit weiter zu festigen.

 
 
   © 2017 FFW Hofbieber-Mitte  (Geändert am: 28.08.2017) Archiv     Newsletter     Links     Kontakt     Impressum  
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